Projekt "Schatzkiste Walberla"

Projekttag auf dem Walberla-2015

Schülerinnen und Schüler des HGF nahmen am Projekttag „Schatzkiste Walberla“ teil 

Zu dem vielfältigen Angebot der "Schatzkiste Walberla" gehört auch die Erarbeitung und Durchführung eines jeweils auf die Lerninhalte einer Schulklasse abgestimmten Projekttages. 

Frau Patzak-Waldmann, Lehrerin am Herder-Gymnasium Forchheim, meldete sich zur Teilnahme, um Schülerinnen und Schülern auf diese Weise die Möglichkeit zu bieten, die Besonderheiten der Ehrenbürg kennenzulernen. Neben vielen anderen Projekten wurde am Schwarzen Brett für die 5. bis 7. Klasse eine Forscher-Ralley an der Ehrenbürg angeboten.   11 Schülerinnen und ein Schüler meldeten sich dafür an. 

Am Bahnhof Kirchehrenbach wurden die Teilnehmer mit ihren Lehrerinnen begrüßt und in vier Forscherteams aufgeteilt. Dort begannen auch gleich die Aufgabenstellungen. Zunächst wurden alle Beobachtungen zu jedem Standort notiert. Dann ging es zur Dorfmitte, wo das eisenhaltige Wasser eines Brunnens seine Herkunft aus dem Jurasandstein verrät. Bei der Wanderung auf die Ehrenbürg erleichterten uns die markant wechselnden Steigungsverhältnisse von flach bis sehr steil das Bestimmen der geologischen Formationen, die den Berg aufbauen. Durch eigene Beobachtungen stellten die Schülerinnen und der Schüler schnell fest, dass sich mit dem Wechsel der Gesteinsschichten und Bodenarten die natürlichen Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere und die Standortverhältnisse für Kulturpflanzen ebenfalls ändern. In Abhängigkeit von den verschiedenen geologischen Schichten wurde eine zonale Anordnung der Nutzungs- und Biotoptypen herausgearbeitet, die nur noch durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung auf Nord- und Südseite des Berges variiert wird.

Zum Abschluss traten die Teams mit ihren Forschungsergebnissen im Rahmen der Erarbeitung einer Catena (=Reliefsequenz) der Ehrenbürg gegeneinander an. Nach einem spannenden Spiel um Punkte freute sich das Siegerteam über seine Preise. In der Schlussrunde äußerten sich alle positiv über das Erlebte und bedankten sich für die neuen Erkenntnisse über den beliebten Berg.

Bericht vom 21.12.2015   

gez. Doris Philippi, Dipl. Geographin, Natur- und Kulturführerin